Satzung

Krippenverein Donauwörth e.V.  

Der neugegründete Krippenverein Donauwörth e.V. sieht sich in der Tradition des seit 1990 nicht mehr aktiven Krippenvereins Donauwörth.

§ 1 Name und Sitz des Vereins
1. Der Verein führt den Namen Krippenverein Donauwörth e.V. mit dem Sitz in Donauwörth. Er soll im Vereinsregister beim Amtsgericht Augsburg eingetragen werden.
2. Der Verein kann dem Verband Bayerischer Krippenfreunde e.V. beitreten. Über den Beitritt entscheidet die Vorstandschaft.
3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Pflege, Förderung und Weiterverbreitung der Krippe auf religiöser, künstlerischer und volkskundlicher Grundlage.Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Bildungsfahrten, Vorträge, Ausstellungen, Veröffentlichung und Herausgabe von Publikationen zur Krippe auch im Internet, Angebot von Krippenbaukursen und zusätzlichen zur Krippe gehörenden Gestaltungskursen und der Erwerb sowie die Erhaltung und Pflege historischer Krippen.  
2. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereines.
3. Der Verein darf keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereines fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.
4. Beiträge oder Spenden werden nicht zurückerstattet.

§ 3 Mitgliedschaft
1. Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden.
2. Die Aufnahme wird durch schriftliche Erklärung gegenüber den Vertretern des Vereines (1. oder 2. Vorsitzender) beantragt; sie wird mit dem Zugang einer schriftlichen Aufnahmeerklärung wirksam.
3. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt oder Ausschluss.
4. Die Mitgliedschaft kann mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende des Kalenderjahres schriftlich gegenüber einem Vorsitzenden des Vereines gekündigt werden.
5. Durch Beschluss der Vorstandschaft kann ein Mitglied ausgeschlossen werden, wenn es das Ansehen des Vereines schädigt, gegen Ziele, Zweck oder die Satzung des Vereines grob verstößt oder mit einem Jahresbeitrag im Rückstand ist. Der Betroffene ist zu hören. Die Entscheidung der Vorstandschaft ist dem Betroffenen schriftlich mitzuteilen.
6. Gegen seinen Ausschluss kann der Betroffene innerhalb eines Monats nach dem Zugang des Beschlusses Beschwerde einlegen. Diese ist schriftlich dem Vorstand des Vereines vorzulegen. Es entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung des Vereines. In der Zwischenzeit ruht die Mitgliedschaft.
7. Zu Ehrenmitgliedern des Vereines können Personen, die sich besondere Verdienste um den Verein und seine Ziele erworben haben, durch die Mitgliederversammlung ernannt werden.

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder
1. Jedes Mitglied hat das Recht, alle Veranstaltungen des Vereines zu besuchen.
2. Jedes Mitglied hat Sitz und Stimme in der Mitgliederversammlung. Eine Vertretung ist nicht zulässig.

§ 5 Organe des Vereines
Organe des Vereines sind
1. Die Vorstandschaft
2. Die Mitgliederversammlung.

§ 6 Vorsitzende - Vertretung
1. Die beiden Vorsitzenden vertreten den Verein nach außen und sind „Vorstand" im Sinne des § 26 BGB. Sie sind einzelvertretungsberechtigt.
2. Ohne Wirkung nach außen wird bestimmt: Der(die) 2. Vorsitzende handelt nur im Verhinderungsfall des(der) 1. Vorsitzenden.
3. Der(die) Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung und die Sitzungen der Vorstandschaft.

§ 7 Vorstandschaft
1. Die Vorstandschaft besteht aus dem(der) 1. und 2. Vorsitzenden dem(der) Kassenführer(in) dem(der) Schriftführer(in) und bis zu 5 Beisitzern.
2. Die Vorstandschaft führt die laufenden Geschäfte des Vereins.
3. Die Mitglieder der Vorstandschaft werden mit einfacher Mehrheit jeweils auf die Dauer von 3 Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt. Der(die) 1. und der(die) 2. Vorsitzende werden grundsätzlich geheim gewählt. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt.
4. Vorzeitige Beendigung der Amtszeit von Mitgliedern der Vorstandschafta) Scheidet der(die) 1. bzw. der(die) 2. Vereinsvorsitzende vor Ablauf seiner(ihrer) Amtszeit aus, muss auf der nächsten Mitgliederversammlung ein Nachfolger mit Wirkung bis zum Ablauf der laufenden Wahlperiode gewählt werden.b) Scheidet ein Mitglied der übrigen Vorstandschaft vorzeitig, das heißt vor Ablauf seiner Amtszeit aus, rückt automatisch der(die) Kandidat(in), der(die) bei der Wahl die nächstniedrige Stimmenzahl erhalten hat, mit Wirkung bis zum Ablauf der laufenden Wahlperiode nach. Ist ein solches Ersatzmitglied nicht vorhanden, kann die Amtszeit erst mit der Neuwahl eines Nachfolgers beendet werden.

§ 8 Die Mitgliederversammlung
1. Jedes Jahr findet in der 1. Jahreshälfte eine Mitgliederversammlung statt. Sie wird von dem(der) Vorsitzenden mit mindestens einer Frist von 2 Wochen, unter Angabe der Tagesordnung schriftlich oder per E-Mail einberufen.
2. Die Mitgliederversammlung nimmt die Tätigkeits- und Kassenberichte der Vorstandschaft sowie den Bericht der Rechnungsprüfer entgegen und beschließt über die Entlastung der Vorstandschaft.
3. Sie setzt den jährlichen Mitgliedsbeitrag fest. Dieser wird mit Vereinsbeitritt bzw. zum 1. Januar jeden Kalenderjahres fällig. Die Zahlung soll durch Bankeinzug erfolgen.
4. Sie bestellt für die Dauer der Wahlperiode ein oder zwei Rechnungsprüfer, für den Fall einer Ergänzungswahl mit Wirkung bis zur nächsten regulären Wahl der Vorstandschaft.
5. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Beschlüsse über die Änderung der Satzung oder Auflösung des Vereines bedürfen der Zustimmung einer ¾- Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
6. Der(die) 1. oder der 2. Vorsitzende(r) kann aus wichtigem Grunde eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er(sie) muss diese einberufen, wenn 5 Vorstandsmitglieder oder ein Fünftel aller Vereinsmitglieder sie unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangen.

§ 9 Niederschriften
1. Über die Mitgliederversammlung und die Sitzungen des Vorstandes sind Niederschriften zu fertigen.
2. Der Wortlaut der Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis sind festzuhalten.
3. Die Niederschriften sind vom Schriftführer und vom Leiter der Sitzung zu unterschreiben.

§ 10 Auflösung des Vereines
1. Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereines an den Verband Bayerischer Krippenfreunde e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke gemäß seiner Satzung zu verwenden hat.
2. Der Beschluss über die Auflösung des Vereines muss jedem Mitglied schriftlich mitgeteilt werden.

Die Satzung wurde errichtet am: 24.06.2011.

Amtsgericht Augsburg Registergericht 64 AR 109/11